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Gin

PREMIUM GIN FÜR BESONDERE GENUSSMOMENTE

Gin verbindet traditionelle Handwerkskunst mit neuer Mixkultur. Floral, fruchtig oder herb.
Feine Botanicals, reine Destillation und Kreativität machen Gin zu einem Erlebnis.

Gin online kaufen

Premium Gin für besondere Genussmomente steht für Vielfalt, Qualität und handwerkliche Raffinesse. Gin begeistert durch seine facettenreichen Botanicals und seinen unverwechselbaren Charakter - ob klassisch als Gin Tonic, pur genossen oder als Basis kreativer Cocktails.

In unserem Sortiment findest du eine sorgfältig ausgewählte Auswahl hochwertiger Gins aus renommierten Destillerien. Von zeitlosen Klassikern bis hin zu modernen Premium-Gins mit außergewöhnlichen Aromen kannst du hier Gin kaufen, der höchsten Ansprüchen gerecht wird.

Entdecke bekannte Marken wie Mermaid Gin und weitere ausgewählte Premium-Gins, die durch Qualität, Herkunft und Stil überzeugen. Ergänzt wird unser Angebot durch passende Tonic Water, Filler und stilvolle Geschenkideen für besondere Anlässe.

Ob für deine Hausbar, als Geschenk oder für besondere Genussmomente - hier findest du Premium Gin, der Geschmack, Design und Handwerkskunst vereint.

FAQ

Was ist Gin genau?

Gin ist eine klare, aromatische Spirituose, die auf neutralem Alkohol landwirtschaftlichen Ursprungs basiert. Durch die Zugabe von Wacholderbeeren und ausgewählten pflanzlichen Zutaten – den sogenannten Botanicals – erhält sie ihren einzigartigen Charakter.
Der Geschmack wird gesetzlich durch den Wacholder definiert, der als dominantes Aroma vorgeschrieben ist. Er verleiht dem Gin seine typischen, harzigen, frischen und leicht würzigen Noten. Doch erst die Vielfalt weiterer Botanicals macht jeden Gin unverwechselbar. Zutaten wie Koriandersamen, Zitrusschalen, Angelikawurzel, Kardamom, Pfeffer, Zimt oder florale Kräuter formen das individuelle Aromenspiel – von klassisch-herb bis fein-blumig.

Die Basis eines jeden Gins ist hochreiner Ethylalkohol, der meist aus Getreide wie Weizen, Roggen oder Gerste, gelegentlich auch aus Melasse gewonnen wird. Dieser Alkohol wird zunächst neutral destilliert, bevor er mit den ausgewählten Botanicals verfeinert wird.
Die Aromen gelangen durch Mazeration – das Einlegen der Botanicals in Alkohol - oder durch Dampf-Infusion in die Spirituose. Bei der Dampf-Infusion nimmt der Alkohol die feinen Duftstoffe beim Erhitzen auf. Anschließend erfolgt eine erneute Destillation, um die Aromen zu binden und dem Gin eine besondere Reinheit und Klarheit zu verleihen. Danach wird er mit reinem Wasser auf eine Trinkstärke von mindestens 37,5 Volumenprozent eingestellt und abgefüllt.
So entsteht eine Spirituose, die Reinheit, Struktur und Aromenvielfalt vereint.

Die Auswahl der Botanicals ist das Herzstück eines jeden Gins.
Wacholder verleiht Frische und eine harzige Würze, Koriander eine feine Zitrusnote, Zitrusschalen Frucht und Leichtigkeit, Angelikawurzel erdige Tiefe und Kräuter oder Blüten florale Nuancen.
Je nach Kombination entsteht ein völlig eigener Stil - von klassisch-trocken und würzig bis hin zu modern-fruchtig oder floral-elegant.
Diese kreative Vielfalt macht Gin zu einer der spannendsten Spirituosen der Welt.

Woher stammt Gin und wie hat er sich entwickelt?

Die Geschichte des Gins beginnt im 17. Jahrhundert in den Niederlanden, wo der Arzt Franciscus Sylvius de la Boe den „Genever“, einen Wacholderbrand, entwickelte. Ursprünglich diente dieser als Heilmittel. Englische Soldaten lernten das Getränk während des Krieges kennen, brachten es nach England und machten es dort zu einer eigenständigen Spirituose.

Im 18. Jahrhundert erlebte London während der sogenannten „Gin Craze“ einen regelrechten Boom: Gin war günstig und leicht herzustellen und wurde zum Volksgetränk. Um den Missbrauch einzudämmen, führte die britische Regierung mehrere „Gin Acts“ ein, die die Qualität und Produktion streng regelten. So entstand der London Dry Gin, der bis heute als Inbegriff klassischer Reinheit und Klarheit gilt.

Im 19. Jahrhundert verfeinerten technische Fortschritte die Destillation, sodass Gin reiner, feiner und aromatischer wurde. In dieser Zeit entstand auch der legendäre Gin Tonic, als britische Kolonialoffiziere ihren Gin mit chininhaltigem Tonic Water kombinierten.

Seit den 2000er Jahren erlebt Gin durch den Craft-Spirit-Trend eine Renaissance. Weltweit experimentieren kleine Brennereien mit regionalen Botanicals und kreativen Rezepturen – vom klassischen London Dry bis zu modernen, floral-fruchtigen New Western Gins.

Kurz gesagt:
Gin stammt aus den Niederlanden, wurde in England weiterentwickelt und hat sich von einem medizinischen Wacholderbrand zu einer modernen, vielfältigen Premium-Spirituose entwickelt.

Wie wird Gin hergestellt?

Die Herstellung von Gin ist ein Zusammenspiel aus Handwerkskunst, Präzision und Kreativität. Im Kern besteht der Prozess darin, einen neutralen Alkohol mit Wacholderbeeren und einer individuellen Auswahl aromatischer Pflanzen, den sogenannten Botanicals, zu verfeinern. Durch Destillation entsteht schließlich eine Spirituose, die Reinheit, Klarheit und Charakter perfekt vereint. Am Anfang steht der Basisalkohol, der meist aus Getreide wie Weizen, Roggen oder Gerste gewonnen wird. Dieser wird auf etwa 96 % vol. destilliert, sodass er vollkommen geschmacksneutral ist - eine reine Leinwand für die späteren Aromen. Die eigentliche Persönlichkeit des Gins entsteht durch die Botanicals, jene pflanzlichen Zutaten, die für Duft, Geschmack und Stil verantwortlich sind. Neben dem gesetzlich vorgeschriebenen Wacholder werden meist Koriandersamen, Angelikawurzel, Zitronen- und Orangenschalen, aber auch Kardamom, Zimt, Pfeffer oder Lavendel verwendet. Jede Destillerie verwendet dabei eine eigene Rezeptur – das sogenannte „Botanical Secret“ -, das jeden Gin einzigartig macht.
Für die Aromatisierung werden zwei Verfahren angewendet. Bei der Mazeration werden die Botanicals für einige Stunden oder Tage im Alkohol eingelegt, um ihre Aromen vollständig freizusetzen. Anschließend wird die Mischung erneut destilliert. Alternativ nutzen viele Brennereien die Perkolation oder Dampf-Infusion: Dabei steigen die Alkoholdämpfe durch ein Sieb, den sogenannten „Gin Basket“, und nehmen die ätherischen Öle der Pflanzen sanft auf. Diese Methode ergibt einen feineren, leichteren Gin mit klarer Struktur. Viele Produzenten kombinieren beide Verfahren, um Tiefe und Eleganz zu vereinen.

Nach der Destillation wird der aromatisierte Alkohol mit reinem Wasser auf eine Trinkstärke von meist 37,5 bis 47 Volumenprozent verdünnt. Damit ist der Gin fertig und kann abgefüllt werden. Je nach Stil erfolgt eine Verfeinerung: Ein London Dry Gin bleibt pur und ungesüßt, während Old Tom Gins oder Flavoured Gins durch einen Hauch Zucker, Frucht oder Gewürz abgerundet werden dürfen.

So entstehen unterschiedliche Gin-Arten mit ganz eigenem Charakter.

  • London Dry Gin: klassisch, trocken, ohne Zusätze nach der Destillation.
  • „Distilled Gin” wird mit Botanicals destilliert und danach dürfen natürliche Aromen ergänzt werden.
  • Compound Gin: ohne erneute Destillation, einfach aromatisiert - unkompliziert und meist preisgünstiger.

Kurz gesagt:
Gin entsteht, wenn Handwerkskunst auf Kreativität trifft. Aus neutralem Alkohol, feinen Botanicals und sorgfältiger Destillation entsteht eine Spirituose, die so klar wie komplex ist - ein zeitloser Klassiker, der sich immer wieder neu erfindet.